Besuch des Töpfermuseums Thurnau
Schwarze Küche
Töpferwerkstatt
Tonabbau
Dauerausstellung
Keramiken Günther Stüdemann

Die Thurnauer Töpferei hat eine lange Tradition und spielt bis heute eine große Rolle im Ort. Die Arbeitsweise der Töpfer kann von der Tongewinnung über das Drehen und Dekorieren bis hin zum Brennen verfolgt werden.

  • Schwarze Küche
  • Töpferwerkstatt
  • Tonstollen
Enthalten

Gedruckter Führer durch die Ausstellung in den Sprachen englisch, tschechisch und italienisch kostenlos vorort erhältlich.

Dauer0 Stunde

Weitere Informationen

Das Ticket berechtigt zum Besuch der Dauerausstellung des Töpfermuseums Thurnau.

Die Sammlung des Töpfermuseums umfasst Keramiken von 19 Werkstätten. Fünf der Werkstätten sind bis heute aktiv. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung der lokalen keramischen Produktion, deren Schwerpunkt lange Zeit auf der Herstellung einfarbig glasierter Irdenware für den täglichen Gebrauch lag. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Töpfer ihr Geschirr auch floral und ornamental mit dem Malhorn zu verzieren. Ein weiterer Sammlungsbereich umfasst die Keramik Günther Stüdemanns. Der Kunstmaler und Keramiker führte in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts die Fayencemalerei in Thurnau ein. Durch ihn vollzog sich der Wandel vom Handwerk zum Kunsthandwerk. Die traditionellen Formen gerieten dabei aber nicht in Vergessenheit und finden bis heute Anwendung.Über die keramischen Erzeugnisse hinaus dokumentiert das Museum Arbeitstechniken von der Tongewinnung über die Tonaufbereitung, Verarbeitung und Dekoration bis hin zum Brand. Eine Besonderheit des Museums bildet die bei Umbauarbeiten entdeckte Rauchküche aus dem 16. Jahrhundert, die nach historischem Vorbild mit alten Backformen und Kochgeschirr aus Thurnauer Irdenware ausgestattet wurde. Die unterschiedlichen Gefäßformen und ihre Verwendung werden anschaulich erklärt.

ab
1,50 €
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